{"id":45,"date":"2026-01-14T12:56:20","date_gmt":"2026-01-14T11:56:20","guid":{"rendered":"https:\/\/rheinmetaller.de\/?p=45"},"modified":"2026-01-14T12:56:20","modified_gmt":"2026-01-14T11:56:20","slug":"tarifverhandlung-bei-rheinmetall-electronics-wir-brauchen-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rheinmetaller.de\/?p=45","title":{"rendered":"Tarifverhandlung bei Rheinmetall Electronics: Wir brauchen Bewegung"},"content":{"rendered":"\n<p>Am <strong>Dienstag, 13. Januar<\/strong>, fand die zweite Tarifverhandlung zwischen der <strong>IG Metall<\/strong> und dem Arbeitgeber bei <strong>Rheinmetall Electronics in Bremen<\/strong> statt.<br>Der Arbeitgeber hat ein Gegenangebot zu unseren Forderungen vorgelegt. Nach intensiver Pr\u00fcfung war klar: <strong>Es muss Bewegung in die Verhandlungen kommen<\/strong>. Deshalb sind wir einen gro\u00dfen Schritt auf die Arbeitgeberseite zugegangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Vorschlag<\/strong>: Ein <strong>Wahlmodell f\u00fcr die Arbeitszeit<\/strong>.<br>K\u00fcnftig soll jeder Besch\u00e4ftigte selbst entscheiden k\u00f6nnen, wie viele Stunden er oder sie arbeiten m\u00f6chte \u2013 bis zu 40 Stunden pro Woche. Wer weniger arbeiten will, kann das ebenfalls tun. Die Arbeitszeit kann j\u00e4hrlich angepasst werden. Damit schaffen wir <strong>Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten<\/strong> und kommen gleichzeitig dem Wunsch des Arbeitgebers nach mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr 40-Stunden-Vertr\u00e4ge entgegen. <strong>Aktuell gilt bei Rheinmetall Electronics eine Volumenarbeitszeit von 37,5 Stunden<\/strong>. Das bedeutet: Im Durchschnitt aller Besch\u00e4ftigten muss eine Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden erreicht werden. Vollzeitkr\u00e4fte arbeiten derzeit 35, 37,5 oder 40 Stunden. F\u00fcr jede Teilzeitkraft k\u00f6nnen entsprechend mehr 40-Stunden-Vertr\u00e4ge vergeben werden. Der Arbeitgeber m\u00f6chte dieses Modell beibehalten, aber den Durchschnitt auf <strong>39,5 Stunden<\/strong> erh\u00f6hen. Bei unserer zentralen Forderung \u2013 <strong>die Tariferh\u00f6hungen nicht l\u00e4nger auf 1,5 % herunterzurechnen<\/strong> \u2013 will der Arbeitgeber erst <strong>ab 2027<\/strong> nachgeben. Das ist f\u00fcr uns nicht akzeptabel. Wir bestehen darauf, dass die Regelung <strong>sofort gilt<\/strong>. Damit w\u00fcrde es im April 2026 eine <strong>Entgelterh\u00f6hung von 3,1 %<\/strong> geben, wie in der gesamten Metall- und Elektroindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Fazit<\/strong>: Wir sind mit dem bisherigen Verlauf sehr unzufrieden und erwarten konstruktive Verhandlungen. Der n\u00e4chste Termin ist <strong>Montag<\/strong>. Bis dahin gilt: <strong>Bringt das Thema in die Gespr\u00e4che \u2013 in der Kaffeepause, in der Kantine, \u00fcberall! Sprecht mit euren Kolleginnen \u00fcber die IG Metall-Mitgliedschaft<\/strong>. Wir m\u00fcssen wissen, auf wen wir z\u00e4hlen k\u00f6nnen, falls der Arbeitgeber kein faires Angebot macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinsam sind wir stark \u2013 und nur gemeinsam k\u00f6nnen wir Druck machen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Dienstag, 13. Januar, fand die zweite Tarifverhandlung zwischen der IG Metall und dem Arbeitgeber bei Rheinmetall Electronics in Bremen statt.Der Arbeitgeber hat ein Gegenangebot zu unseren Forderungen vorgelegt. Nach intensiver Pr\u00fcfung war klar: Es muss Bewegung in die Verhandlungen kommen. Deshalb sind wir einen gro\u00dfen Schritt auf die Arbeitgeberseite zugegangen. 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