Morgen, am 05.02., gehen die Tarifgespräche bei RME weiter. Wir sind dem Arbeitgeber bei seiner Arbeitszeitforderung entgegengekommen, jetzt ist es Zeit, dass sich auch der Arbeitgeber bewegt. Genau deshalb ist ein sichtbares Signal der Belegschaft jetzt besonders wichtig.
Wo stehen die Verhandlungen aktuell?
Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
Trotz des großen Fachkräftebedarfs lehnt der Arbeitgeber die unbefristete Übernahme weiterhin ab.
Sein Angebot: 24 statt 18 Monate befristete Übernahme – das reicht nicht!
T‑ZUG-Wandlung in 6 freie Tage
Viele Beschäftigte wünschen sich diese Entlastung und wären in allen anderen Wochen voll einsatzbereit.
Der Arbeitgeber zeigt kein Entgegenkommen, obwohl die Lösung praxistauglich ist.
Mitgliedervorteil & AT‑Grenze
Hier herrscht auf Arbeitgeberseite komplette Blockade – keine Verhandlungsbereitschaft.
Arbeitszeiten & Workload
Der Arbeitgeber will längere Arbeitszeiten für mehr Beschäftigte, um den Workload zu stemmen.
Wir sind bereits auf ihn zugegangen und haben ein Wahlarbeitszeitmodell angeboten, das Flexibilität ermöglicht, ohne die Belastung zu erhöhen.
Jetzt ist der Arbeitgeber am Zug, sich zu bewegen.
„Überforderungsschutz“ 2026
Der Arbeitgeber will die Tariferhöhung auch 2026 noch anrechnen (alles über 1,5 % Erhöhung).
Unsere Position ist klar:
Wir unterschreiben keinen Tarifvertrag, in dem eine solche Anrechnung enthalten ist.
Wir bestehen auf die vollen 3,1 % ab April 2026, wie in der Fläche vereinbart.
Warum die Teilnahme der Belegschaft wichtig ist
Wir haben in der letzten Verhandlung lange über die Forderung des Arbeitgebers gesprochen. Es kann jedoch keine Einigung geben, in der unsere Forderungen unbeachtet bleiben. Ein sichtbares Signal aus der Belegschaft erhöht den Druck und stärkt unsere Position in den Verhandlungen.
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